High Altitude Mask (Steampunk)

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Steampunk – High Altitude Mask.

Eine High Altitude Mask gehört für mich zum Steampunk, ebenso wie die berühmten Goggles. Darum wurde es Zeit, eine solche Maske anzufertigen – natürlich aus Leder. Die Dinger finden sich zuhauf im Internet und zwar so viele, dass ich mich für ein Design gar nicht entscheiden konnte. Ich habe daher beschlossen, es zunächst einfach zu halten und eine eigens kreierte Grundform zu wählen, die ich mit wenigen Metallteilen verziere. Am liebsten hätte ich passende, goldig glänzende Messingteile verbaut aber so etwas zu finden ist gar nicht so leicht. Meine Maske muss also mit dem auskommen, was mir so zu Verfügung stand…

Da die Steampunk-Fiktion z.B. gerne mal auf Luftschiffen oder an anderen exotischen Orten spielt, ist eine Atemmaske für luftige Höhen natürlich wichtig. Selbstverständlich haben diese Masken keine Funktion, sondern sollen vor allem eines: toll aussehen und sich in das Geschehen einfügen.

Nun zum Handwerklichen. Was war schwierig bei der Herstellung? Ich empfinde die Formfindung als den schwierigsten Teil. Da ich keine Vorlage hatte, musste ich viel herumprobieren. Die Krümmung der Seitenteile erwies sich dabei als besonders schwierig. Ich bin mit der Form zwar immer noch nicht so ganz zufrieden aber hier seht ihr das Endergebnis.

Im Grunde besteht die Maske aus drei Hauptteilen: zwei Seitenteilen und einem Mittelteil. Den Rand der High Altitude Mask habe ich wieder mit einem in Leder geschlagenen Faden vernäht, so dass sich eine Passform bildet, die auch noch ganz nett aussieht. Ganz nebenbei verhindert sie das Scheuern des Maskenrands auf der Haut.

Auf dem Nasenteil habe ich spitze Schrauben angebracht, die den Look etwas martialischer machen. Damit man in dem guten Stück auch Luft bekommt, habe ich auf Mund-Nasenhöhe ein paar Lochnieten aus Messing eingefügt. Das reicht aus, um das gute Stück eine Weile tragen zu können, ohne Atemnot zu bekommen. 😉

Als „Ventile“ verwende ich alte Gardienenschrauben. Das sind so Dinger, an denen man Gardienen zusammenbinden und an der Wand befestigen kann. Ich finde, die fügen sich hier ganz hervorragend ein und sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich Sachen im Steampunk zweckentfremden und weiterverwenden lassen. Natürlich geht das auf technischer Ebene noch viel komplizierter. Schaut dazu gerne mal bei Phonepunk vorbei. Dort werden tolle Projekte vorgestellt, die sich z.B. um den Umbau alter Telefone für das Steampunk drehen und viele andere Sachen mehr.

Damit die Maske bequem getragen werden kann, habe ich mir ein bewegliches Stück an den Seitenteilen gebaut und mit zwei verstellbaren Riemen oben und unten versehen. Das hält trotz der schweren „Ventile“ recht gut und ist bequem zu tragen.

Die nächste Expedition kann kommen! 😉

Euer Steven

 

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