Leder… Leder? Leder!

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Ledermanie.

Ja, Leder… fragt mich nicht warum aber bei mir hat es letztes Jahr „klick“ gemacht. Beim Surfen bin ich zufällig auf Projekte gestoßen, bei denen Leute selber Dinge aus Leder bauen/basteln/fertigen. Bis dahin waren Lederwaren für mich immer etwas, was es im Laden zu kaufen gibt. Auf die Idee, sie selbst zu fertigen, bin ich nicht gekommen. Dabei hat mich überrascht, mit welcher Kunstfertigkeit Dinge gebaut werden können und wie sie sich grundlegend von „normalen“ Lederprodukten unterscheiden – die ich als eher langweilig empfunden habe.

Irgendwann habe ich dann noch Steampunk entdeckt und da war es endgültig um mich geschehen. Der Stil und die Materialien harmonieren für meinen Geschmack hervorragend: Leder und Messing. Das wollte ich auch. Aber das war für den Anfang zu schwer. Also hieß es: Langsam anfangen und lernen… Seitdem gebe ich bei Google gerne einfach mal Begriffe wie „Steampunk“ oder „Larp Leather“ ein und lasse mich von der Bildersuche inspirieren. Toll was es so gibt und was manche Leute so machen können!

Nachdem ich mir dann einiges angesehen und abgeschaut habe, ging es daran, die nötigen Werkzeuge und Materialien zu kaufen. Da alles doch recht teuer ist, habe ich mir die Sachen nach und nach zugelegt. Leder habe ich mir zunächst im Internethandel besorgt: 1.5 qm Kuhhaut, ~2.4 mm dick. Und dann ging es ans Schneiden und ans Nähen. Die ersten Sachen sehen grausig aus…aber ich bin stolz darauf, dass ich überhaupt angefangen habe. Einige der Taschen nutze ich noch heute als Werkzeugbehälter.

Im Laufe der Zeit habe ich meinen Horizont ein wenig erweitern können und mich auch an einige größere Dinge gewagt. Aber es gibt noch so viel zu lernen! Wundert euch also nicht, wenn ich etwas falsch mache oder nicht die korrekten Ausdrücke für so manche Technik oder Werkzeug kenne. Dazu habe ich ja euch! Auch bei den Fotos muss ich mich noch verbessern. Im Moment muss leider noch meine alte Handy-Kamera herhalten. (EDIT: Bei einigen Stücken habe ich fototechnisch mittlerweile tolle Hilfe bekommen. Danke Christopher!) So lernt man auf jeden Fall jede Menge im Laufe der Zeit dazu.

Ich möchte darum in diesem Blog – ganz zwanglos – meine technischen Probleme, Ideen und Lederprojekte vorstellen und freue mich auf euer Know-How, Verbesserungsvorschläge oder ganz einfach darauf, meine Begeisterung für dieses Thema zu teilen. Denn das Wichtigste was ich bisher auf diesem Gebiet gelernt habe ist Folgendes: Anfangen und MACHEN!

Ich wünsche euch viel Spaß in meinem Lederlabor und freue mich auf eure Kommentare.

Herzliche Grüße

Euer Steven

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