Lovecraft Ledercover für Moleskine Notizbücher

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Lovecraft Ledercover für Moleskine Notizbücher

Da ich ein großer Fan des Cthulhu-Mythos bin, habe ich ein Lovecraft Ledercover mit dem Portrait des Schriftstellers angefertigt. Das hier gezeigte Exemplar ist für Moleskine Bücher gedacht (und zwar für diese, die in etwa das DIN A5 Format haben) aber theoretisch ist so etwas auch für viele andere Formate denkbar.

Ein interessantes Feature von Moleskine Büchern ist ja, dass sie hinten so eine Art Lasche oder Gummiband haben, damit man das Buch schließen oder Seiten markieren kann. Damit auch hier dieses Feature benutzt werden kann, ist die rechte Innenlasche des Lovecraft Ledercovers mit einem Durchlass versehen. Hier kann die Lasche hindurchgeführt und ganz normal benutzt werden.

Das Leder ist ein wenig auf „alt“ gemacht. Ich habe es nach dem Färben geknautscht, gezogen und gedreht. Dadurch wirkt es stellenweise etwas faltig und benutzt. Das macht das Buch sehr authentisch und mir gefällt der finale Look sehr. Die Grundfarbe ist ein helleres Braun, das mit einem braunen Antique-Finish abgerieben wurde. Die Oberfläche wurde noch mit Carnauba-Creme behandelt, mit der ich bei meinen Steampunk Sachen sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Die Creme lässt das Leder leicht nachdunkeln.

Das Portrait ist angelehnt an das Logo der Deutschen Lovecraft Gesellschaft und wurde zunächst auf ein separates Stück Leder punziert. Anschließend wurde der Hintergrund mit schwarzer Lederfarbe bemalt. Das Stück ist mit weißem Faden auf der Front des Ledercovers angenäht.

Die Kanten sind poliert und gefinisht und mit einem schwarzen Edge Kote versehen. Für das Vernähen der Lederstücke habe ich schwarzen Faden gewählt. Der Buchrücken ist mit der im Lederlabor gewohnten fortlaufenden Punzierung versehen.

Insgesamt gefällt mir die Machart des Lovecraft Ledercovers sehr. Das aufgenähte Motiv macht das Ledercover auch zu einem haptischen Erlebnis. Ich muss es immerzu anschauen oder in der Hand halten. Das Lovecraft Ledercover macht einfach Spaß!

Kleiner Nachtrag zum „Ritual“ der Deutschen Lovecraft Gesellschaft

Gestern (Sonntag, 25.08.2016) war es nun endlich soweit: das „Ritual“ der Deutschen Lovecraft Gesellschaft fand im Essener Unperfekthaus statt (hier findest du eine Zusammenfassung der Veranstaltung). Unter Leitung des Stammtisches Circinus Caprae Carbonis wurde einer kleinen aber feinen Öffentlichkeit die so genannte „Nullnummer“ des neuen Vereinsmagazins „Der Lovecrafter“ vorgestellt. Für den Stammtisch durfte ich vor kurzem einen speziellen Ledereinband fertigen, der auf dem Event gezeigt und eingeweiht wurde. Ich wollte es mir daher nicht nehmen lassen, selbst an der Veranstaltung teilzunehmen. 🙂

Das Magazin „Der Lovecrafter“ bedeutet 56 Seiten Lovecraft pur – Projekte, Neuigkeiten und Ideen. Alles was sich in Deutschland um das Thema Cthulhu-Mythos und Lovecraft dreht, wird hier wohl seinen Platz finden können. Das Magazin soll etwa halbjährlich erscheinen und ist über die Deutsche Lovecraft Gesellschaft zu beziehen. Mitglieder erhalten es ohne Aufpreis.

Auch das cthulhuide Rollenspiel kommt im Heft nicht zu kurz – in der entsprechenden Rubrik ist ein kleines Abenteuer enthalten. Insgesamt soll der Schwerpunkt aber eher auf einer Vielfalt lovecraftesker Themen liegen und nicht so sehr auf dem Spieleanteil.

Auf dem Ritual wurden u.a. noch das Sein und Wirken der Deutschen Lovecraft Gesellschaft vorgestellt sowie das aktuelle Werk „Encyclopedia Necronomica“ von Philipp Hermann (s. Foto, 2.v.l.). Dieses (in Handarbeit angefertigte!) Mammutwerk enthält allerlei Mythos-Informationen und ist etwas für Liebhaber.

Schließlich wurde in einer kleinen Diskussionsrunde zum Abschluss noch „Lovecraft in Literatur und Popkultur“ diskutiert. Axel Weiß (s. Foto, Mitte), der Chefredakteur des Lovecrafter, übernahm dabei die Rolle des Moderators und ließ jeweils Experten für Film, Grafik, Literatur und Rollenspiel ihre Kenntnisse zum Thema erörtern (s. Foto). Die spannende Runde offenbarte viele neue Einblicke, mit denen sich der Lovecraft-Fan beschäftigen kann. Mich persönlich hat insbesondere das Thema „Old Time Radio“ fasziniert – eine Art Radiohörspiel aus den 20erund 30er Jahren. In diese Richtung geht ja auch das von mir vor kurzem gefertigte Ledercover „Silvershroud“ aus dem Fallout Universum. Gerne mehr davon!

Insgesamt dürfen Lovecraft Fans durchaus gespannt sein, was in Zukunft noch so alles geboten wird. Ich freue mich jedenfalls schon darauf und es hat mir eine Menge Freude gemacht, viele neue Menschen und Ideen kennen zu lernen!

Viele Grüße
Steven

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